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Der Wissenschaft gelang
eine Bahn brechende Entdeckung, die
die Welt verändern wird
Der Wissenschaftler
Martin Chalfie arbeitet auf dem Gebiet der Zelldifferenzierung (die
Entwicklung von Zellen oder Geweben von einem weniger spezialisierten in
einen stärker spezialisierten Zustand). Besonders interessierte er sich für
die Entwicklung und Funktion von Nervenzellen und entwickelte hierfür neue
experimentelle Methoden für seine Untersuchungen.
So konnte er das grün fluoreszierende Protein
1994 erstmals außerhalb der Tiefsee-Qualle Aequorea victoria zur
Expression (Realisieren der Information, die in der DNA eines Gens
gespeichert ist) bringen. Dies war der Durchbruch eines Proteins um dieses
als einen “genetischen Marker” zu verwenden. Zusammen mit Steven Kain,
führte er seine Forschungsarbeiten weiter, für die sie im Jahre 2008 mit dem
Chemie-Nobelpreise ausgezeichnet wurden.
Den Preis erhielten sie für
die Entdeckung des spontan fluoreszierenden Proteins, als
grün fluoreszierendes Protein (GFP) bezeichnet, das von der
Tiefsee-Qualle, Aequorea victoria, isoliert wurde. Weil GFP ein
Protein ist, ist es möglich die DNA abzuleiten und in den Kern einer
Stammzelle zu injizieren. Diejenigen Nachkommen (Blaupausen) der Zelle, die
die Gensequenz injiziert bekamen, erkennt man dann daran, dass sie ebenfalls
fluoreszieren.
Drapeau und Kollegen machten
sich diese Entdeckung des GFP-Gens zu Nutze und brachten das Gen in
Knochenmark ein und verfolgten nun mit geeigneten Hilfsmitteln, wie das nun
fluoreszierende Knochenmark Stammzellen in den Blutkreislauf freigab. Nach
Verabreichung von bestimmten Stoffen aus der AFA-Alge als Algen-Konzentrat (u.a.
L-Selectin Ligand) konnte eine bis zu 30% vermehrte, ebenfalls
fluoreszierende Freigabe von Stammzellen in den Blutkreislauf nachgewiesen
werden.
Nach wenigen Stunden begannen
geschädigte Körperregionen ebenfalls langsam zu fluoreszieren. Es existieren
photografisch festgehaltene Beweise, dass die “gemarkten” freigesetzten
Stammzellen als neue Zellen in das geschädigte Organ eingebaut wurden. Diese
Bestandteile der AFA-Alge wirken sozusagen wie eine Nahrungsunterstützung
des Erneuerungssystems.

Die Erwachsenen
(adulten) oder Gewebestammzellen entstehen im Knochenmark und erfüllen
elementare Aufgaben bei der Regeneration unserer Gewebe und Organe. Mit
fortschreitendem Alter verringert sich jedoch die Anzahl der Stammzellen
erheblich. Sie betragen mit 20-25 Lebensjahren etwa 25 Mio. und sinken auf
ca. 5 Mio. im Alter von ca 60 Jahren. An diesem Vorgang ist das
Proteinmolekül
L-Selectin beteiligt und verantwortlich, es hemmt nach
wissenschaftlichen Erkenntnissen mit zunehmendem Alter die Freisetzung der
Stammzellen aus dem Knochenmark.
Christian Drapeau und
Kollegen fanden heraus, dass dieser “gewisse Algenbestandteil” der AFA-Alge,
neben Chlorophyll, Phycocyanin, Pea Ball, Polysaccharide und EPA (Phenylethylamin
= das "Liebesmolekül") vor allem der L-Selectin Blocker
(Ligand) ist, der es ermöglicht das körpereigene L-Selectin daran zu
hindern Stammzellen im Knochenmark “festzuhalten” und somit zu einer
vermehrten Freisetzung von Stammzellen in die Blutbahn beiträgt. Stammzellen
sind für unseren Körper multifunktional. Sie können sich in jede Art von
Zellen wandeln und einbringen, sie werden deshalb auch JOKER- oder
Master-Zellen genannt. Der ausschlaggebende Faktor ist, Stammzellen sind,
wenn sie in die Blutbahn abgegeben werden sozusagen unprogrammiert. Erst
durch den entsprechenden Impuls (Botenstoff) aus der jeweiligen geschädigten
(gestressten) Körperregion werden die Stammzellen dorthin transportiert und
dort als spezialisierte (nun programmierte) Zelle eingebaut.
Je mehr adulte Stammzellen
sich in der Blutbahn befinden, desto vorteilhafter ist es für den Körper.
Dies ist das Phänomen, das Christian Drapeau und Kollegen nach 13 -jähriger
Forschung entdeckt haben. Der Körper hält sich dadurch jung und bringt sich
in einen optimalen Gesundheitszustand, man spricht nun vom nachweisbaren
Selbsterneuerungs-System des Körpers.
Sind nun mehr Stammzellen in
unserem Blutstrom vorhanden, kann sich der Erneuerungsprozess unseres
Körpers intensivieren bzw. reduzierte Funktionsunfähigkeit bestimmter Organe
und Gewebe verbessern. Daher geht unsere Bestrebung zur autonomen
Wiederherstellung von Organ- und Gewebefunktionen über die Vermehrung von
adulten Stammzellen im eigenen Körper.
Bisher kannte man fast nur
die klinische
(operative) Stammzellen-Vermehrung. Den Forschern ist es nun gelungen
ein Produkt (Auszug aus der AFA-Alge) zu finden, das auf natürlichem Weg die
Anzahl der Stammzellen im eigenen Körper erhöht und somit Risiken der
operativen Stammzellenvermehrung ausschließt.
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Text: Hartmut Schulz |